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Nach einem Update von Windows 10 haben Kunden weltweit Probleme mit der Internetverbindung. Auch Swisscom-Kunden sind betroffen, wie golem.de berichtet. Neben der Schweiz sei auch Österreich betroffen.

«Derzeit ist bei einem Teil der Kunden das Internet beeinträchtigt. Im Heimnetzwerk bestehen Verbindungsprobleme über Windows Computer», heisst es in einer Störungsmeldung. Die IP-Festnetztelefonie (Voice over IP) und Swisscom TV sind nicht betroffen.

Das System sei nicht mehr in der Lage IP-Adressen zuzuweisen, weshalb es nicht möglich sei, das Internet zu nutzen. Auch Rechner mit Windows 8.1 könnten betroffen sein, schreibt golem.de weiter.

Beheben von Netzwerkverbindungsproblemen in Windows 10

Wenn beim Herstellen einer Netzwerkverbindung Probleme auftreten und Sie keine Verbindung mit dem Internet herstellen können, erhalten Sie hier verschiedene Tipps für deren Behebung in Windows 10.

Lösungen, die Sie zuerst ausprobieren sollten

Versuchen Sie zunächst Folgendes, um Verbindungsprobleme einzugrenzen oder komplett zu beheben.

    • Starten Sie Ihren PC neu, um zu sehen ob das Verbindungsproblem gelöst ist. Wählen Sie hierzu die Schaltfläche Start > Ein/Aus > Neustart. (Vergewissern Sie sich, dass Sie Neustart wählen, nicht Herunterfahren.)
      1. Geben Sie im Suchfeld auf der Taskleiste Eingabeaufforderung ein, drücken und halten Sie (oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf) Eingabeaufforderung und wählen Sie dann Als Administrator ausführen > Ja aus.
      2. Geben Sie in der Eingabeaufforderung netsh wlan show wlanreport ein.
    • Stellen Sie sicher, dass es sich nicht um ein Problem mit dem Kabelmodem oder Internetdienstanbieter handelt.
      1. Wenden Sie sich an Ihren Internetdienstanbieter, wenn dies der Fall ist. Geben Sie im Suchfeld auf der Taskleiste Eingabeaufforderung ein, drücken und halten Sie (oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf) Eingabeaufforderung und wählen Sie dann Als Administrator ausführen > Ja aus.
      2. Geben Sie in der Eingabeaufforderung ipconfig ein.

Suchen Sie nach der IP-Adresse, die neben Standardgateway aufgeführt wird. Notieren Sie ggf. die Adresse. Sie lautet beispielsweise 192.168.1.1.

      1. Geben Sie in der Eingabeaufforderung ping <Standardgateway> ein und drücken Sie die EINGABETASTE. Geben Sie z. B. ping 192.168.1.1 ein und drücken Sie die EINGABETASTE.

Das Ergebnis sollte etwa wie folgt lauten:

Antwort von 192.168.1.1: Bytes=32 Zeit=5ms TTL=64

Antwort von 192.168.1.1: Bytes=32 Zeit=5ms TTL=64

Antwort von 192.168.1.1: Bytes=32 Zeit=5ms TTL=64

Antwort von 192.168.1.1: Bytes=32 Zeit=5ms TTL=64

Wenn der Ping erfolgreich ist und Ihnen ähnliche Ergebnisse wie oben angezeigt werden, Sie jedoch über Ihren PC keine Verbindung mit dem Internet herstellen können, liegt möglicherweise ein Problem mit dem Modem oder beim Internetdienstanbieter vor.

Aktualisieren des Netzwerkadaptertreibers

Ein veralteter oder inkompatibler Netzwerkadaptertreiber kann Verbindungsprobleme verursachen. Wenn Sie kürzlich auf Windows 10 aktualisiert haben, ist es möglich, dass der derzeit installierte Treiber für eine frühere Version von Windows entwickelt wurde. Überprüfen Sie, ob ein aktualisierter Treiber verfügbar ist.

  1. Geben Sie im Suchfeld auf der Taskleiste Geräte-Manager ein und wählen Sie dann in der Ergebnisliste Geräte-Manager aus.
  2. Wählen Sie im Geräte-Manager die Option Netzwerkadapter > und dann den Namen des Netzwerkadapters aus.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Netzwerkadapter (oder halten Sie den Netzwerkadapter gedrückt) und wählen Sie dann Treibersoftware aktualisieren > Automatisch nach aktueller Treibersoftware suchen aus. Befolgen Sie die Schritte und wählen Sie dann Schließen aus.
  4. Wählen Sie nach der Installation des aktualisierten Treibers die Schaltfläche Start > Ein/Aus > Neu starten aus, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Überprüfen Sie, ob das Verbindungsproblem behoben wurde.

Wenn Windows keinen neuen Treiber für Ihren Netzwerkadapter findet, rufen Sie die Website des PC-Herstellers auf und laden Sie von dort den aktuellen Netzwerkadaptertreiber herunter. Wenn Ihr PC keine Verbindung mit dem Internet herstellen kann, müssen Sie einen Treiber auf einem anderen PC herunterladen und ihn auf einem USB-Speicherstick speichern. Sie können dann den Treiber manuell auf Ihrem PC installieren. Sie müssen den PC-Hersteller sowie Modellname bzw. -nummer kennen.

Den Netzwerkkartentreiber manuell installieren

Führen Sie, je nach Art der von der Website des PC-Herstellers heruntergeladenen Datei, einen der folgenden Schritte aus:

  • Wenn Sie eine ausführbare Datei (.exe) heruntergeladen haben, doppelklicken Sie einfach auf die Datei, um diese auszuführen und die Treiber zu installieren. Mehr müssen Sie nicht tun.
  • Wenn Sie einzelne Dateien heruntergeladen haben und mindestens eine Datei über eine INF-Dateierweiterung und die andere über eine .SYS‑Dateierweiterung verfügt, führen Sie folgende Schritte aus:
    1. Geben Sie im Suchfeld auf der Taskleiste Geräte-Manager ein und wählen Sie dann in der Ergebnisliste Geräte-Manager aus.
    2. Wählen Sie im Geräte-Manager die Option Netzwerkadapter > und dann den Namen des Netzwerkadapters aus. (Wenn er dort nicht aufgeführt ist, suchen Sie unter Weitere Geräte.)
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Netzwerkadapter (oder halten Sie den Netzwerkadapter gedrückt) und wählen Sie dann Treibersoftware aktualisieren > Auf dem Computer nach aktueller Treibersoftware suchen aus.
    4. Wählen Sie Durchsuchen > wählen Sie den Speicherort der Treiberdateien > OK aus.
    5. Wählen Sie Weiter > folgen Sie den Anweisungen zum Installieren des Treibers > Schließen.
    6. Wählen Sie nach der Aktualisierung des Treibers die Schaltfläche Start > Ein/Aus > Neu starten aus, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Überprüfen Sie, ob das Verbindungsproblem behoben wurde.

Zurücksetzen des Netzwerkadaptertreibers

Wenn Sie mit dem vorherigen Treiber eine Verbindung herstellen konnten, können Sie zu dieser Version des Netzwerkadaptertreibers zurückkehren, um das Problem zu beheben.

    1. Geben Sie im Suchfeld auf der Taskleiste Geräte-Manager ein und wählen Sie dann in der Ergebnisliste Geräte-Manager aus.
    2. Wählen Sie im Geräte-Manager die Option Netzwerkadapter und dann den Namen des Netzwerkadapters aus.
    3. Drücken und halten Sie (oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf) den Netzwerkadapter und wählen Sie dann Eigenschaften aus.
    4. Wählen Sie unter „Eigenschaften“ die Registerkarte Treiber und anschließend Vorheriger Treiber aus und befolgen Sie dann die angegebenen Schritte.

Wenn die Schaltfläche ausgegraut ist, bedeutet dies, dass kein vorheriger Treiber vorhanden ist.

  1. Wenn Sie nach der Rückkehr zur vorherigen Treiberversion zu einem Neustart aufgefordert werden, wählen Sie die Schaltfläche Start  > Ein/Aus > Neu starten aus und überprüfen Sie, ob das Verbindungsproblem dadurch behoben wird.

Wenn Windows keinen neuen Treiber für Ihren Netzwerkadapter findet, rufen Sie die Website des PC-Herstellers auf und laden Sie von dort den aktuellen Netzwerkadaptertreiber herunter. Wenn Ihr PC keine Verbindung mit dem Internet herstellen kann, müssen Sie einen Treiber auf einem anderen PC herunterladen und ihn auf einem USB-Speicherstick speichern. Sie können dann den Treiber manuell auf Ihrem PC installieren. Sie müssen den PC‑Hersteller sowie Modellname bzw. ‑nummer kennen.

Ausführen der Netzwerkproblembehandlung und von Netzwerkbefehlen

Die Netzwerkproblembehandlung kann bei der Problemdiagnose und beim Beheben allgemeiner Verbindungsprobleme helfen. Mithilfe dieser Problembehandlung und dem Ausführen einiger Netzwerkbefehle im Anschluss können Sie ggf. wieder eine Verbindung herstellen.

So führen Sie die Netzwerkproblembehandlung aus

  1. Geben Sie im Suchfeld auf der Taskleiste Netzwerkproblembehandlung ein und wählen Sie dann Netzwerkprobleme identifizieren und reparieren aus.
  2. Befolgen Sie die Schritte in der Problembehandlung und überprüfen Sie, ob das Problem dadurch behoben wird.

Wenn Ihre Verbindungsprobleme weiterhin bestehen, versuchen Sie Folgendes:

  • TCP/IP-Stapel zurücksetzen
  • IP-Adresse freigeben
  • IP-Adresse erneuern
  • DNS-Clientauflösungscache leeren und zurücksetzen

So führen Sie diese Netzwerkbefehle in einem Eingabeaufforderungsfenster aus

  1. Geben Sie im Suchfeld auf der Taskleiste Eingabeaufforderung ein, drücken und halten Sie (oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf) Eingabeaufforderung und wählen Sie dann Als Administrator ausführen > Ja aus.
  2. Führen Sie in der Eingabeaufforderung die folgenden Befehle in der aufgeführten Reihenfolge aus und überprüfen Sie dann, ob Ihr Verbindungsproblem behoben wurde:
    • Geben Sie netsh winsock reset ein und drücken Sie die EINGABETASTE.
    • Geben Sie netsh int ip reset ein und drücken Sie die EINGABETASTE.
    • Geben Sie ipconfig /release ein und drücken Sie die EINGABETASTE.
    • Geben Sie ipconfig /renew ein und drücken Sie die EINGABETASTE.
    • Geben Sie ipconfig /flushdns ein und drücken Sie die EINGABETASTE.

Vorübergehendes Deaktivieren von Firewalls

In einigen Fällen verhindert möglicherweise Firewallsoftware das Herstellen einer Verbindung. Sie können überprüfen, ob das Problem durch eine Firewall verursacht wird, indem Sie diese vorübergehend ausschalten und dann eine vertrauenswürdige Website aufrufen.

Die Schritte zum Deaktivieren einer Firewall sind von der jeweils verwendeten Firewallsoftware abhängig. Lesen Sie in der Dokumentation Ihrer Firewallsoftware, wie sie diese deaktivieren. Denken Sie daran, die Firewallsoftware so bald wie möglich wieder zu aktivieren. Ohne aktivierte Firewall ist Ihr PC anfälliger für Hacker, Würmer oder Viren.

Wenn Sie Probleme beim Deaktivieren Ihrer Firewall haben, gehen Sie folgendermaßen vor, um sämtliche Firewallsoftware zu deaktivieren, die auf Ihrem PC ausgeführt wird. Stellen Sie in diesem Fall sicher, dass Sie die Firewall so bald wie möglich wieder einschalten.

So deaktivieren Sie alle Firewalls

  1. Geben Sie im Suchfeld auf der Taskleiste Eingabeaufforderung ein, drücken und halten Sie (oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf) Eingabeaufforderung und wählen Sie dann Als Administrator ausführen > Ja aus.
  2. Geben Sie in der Eingabeaufforderung netsh advfirewall set allprofiles state off ein und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
  3. Öffnen Sie Ihren Browser und rufen Sie eine vertrauenswürdige Website auf. Überprüfen Sie, ob Sie darauf zugreifen können.
  4. Wenn Sie alle Firewalls aktivieren möchten, die möglicherweise installiert sind, geben Sie in der Eingabeaufforderung netsh advfirewall set allprofiles state on ein und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

Wenn Sie herausfinden, dass die Firewallsoftware für die Verbindungsprobleme verantwortlich ist, wenden Sie sich an den Softwarehersteller oder suchen Sie auf dessen Website nach aktualisierter Software.

Vorübergehendes Deaktivieren von Antivirensoftware bzw. Software zum Schutz vor Malware

In einigen Fällen verhindert möglicherweise Antiviren- oder Antischadsoftware das Herstellen einer Verbindung. Sie können überprüfen, ob die Verbindungsprobleme durch Antiviren-und Antischadsoftware verursacht werden, indem Sie diese vorübergehend deaktivieren und dann versuchen, eine vertrauenswürdige Website aufzurufen. Wenn sich herausstellt, dass die Software für die Verbindungsprobleme verantwortlich ist, wenden Sie sich an den Softwarehersteller oder suchen Sie auf dessen Website nach aktualisierter Software.

Die Schritte zum Deaktivieren von Antiviren- oder Antischadsoftware ist von der jeweils verwendeten Software abhängig. Lesen Sie in der Dokumentation Ihrer Software, wie sie diese deaktivieren. Denken Sie daran, die Software so bald wie möglich wieder zu aktivieren. Ohne aktivierte Antiviren- oder Antischadsoftware ist Ihr PC anfälliger für Hacker, Würmer oder Viren.

Wenn Sie nicht sicher sind, welche Antiviren- oder Antischadsoftwareprogramme auf Ihrem PC installiert sind, kann dies möglicherweise Windows für Sie herausfinden.

So finden Sie heraus, welche Antiviren- oder Antischadsoftware installiert ist

    1. Geben Sie im Suchfeld auf der Taskleiste System und Sicherheit ein und wählen Sie dann Computerstatus überprüfen und Probleme lösen aus.
    2. Wählen Sie neben dem Pfeil nach unten Sicherheit aus.

Wenn Windows die Antivirensoftware erkennen kann, wird diese unter Virenschutz aufgeführt. Software zum Schutz vor Malware finden Sie unter Schutz vor Spyware und unerwünschter Software.

  1. Wenn die Antiviren- oder Antischadsoftware aktiviert ist, lesen Sie die Dokumentation für diese Software. Dort erfahren Sie, wie Sie sie deaktivieren.

Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Antivirus- oder Antischadsoftware so bald wie möglich erneut aktivieren, um Ihren PC besser zu schützen.

Deinstallieren des Netzwerkadaptertreibers und Neustart

Wenn durch die vorherigen Schritte das Problem nicht behoben wurde, versuchen Sie, den Netzwerkadaptertreiber zu deinstallieren und den Computer neu zu starten. Windows installiert dann automatisch den neuesten Treiber. Ziehen Sie diesen Ansatz in Erwägung, wenn Ihre Netzwerkverbindung nach einem aktuellen Update nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert.

Stellen Sie vor dem Deinstallieren sicher, dass Sie über Backup des Treibers verfügen. Besuchen Sie die Website des PC-Herstellers und laden Sie dort den aktuellen Netzwerkadaptertreiber herunter. Wenn Ihr PC keine Verbindung mit dem Internet herstellen kann, müssen Sie den Treiber auf einem anderen PC herunterladen und diesen auf einem USB-Speicherstick speichern, damit Sie den Treiber auf Ihrem PC installieren können. Sie müssen den PC-Hersteller sowie Modellname bzw. -nummer kennen.

    1. Geben Sie im Suchfeld auf der Taskleiste Geräte-Manager ein und wählen Sie dann in der Ergebnisliste Geräte-Manager aus.
    2. Wählen Sie im Geräte-Manager die Option Netzwerkadapter > und dann den Namen des Netzwerkadapters aus.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Netzwerkadapter (oder halten Sie den Netzwerkadapter gedrückt) und wählen Sie dann Deinstallieren > das Kontrollkästchen Die Treibersoftware für dieses Gerät löschen > OK aus, um zu bestätigen, dass Sie die Treibersoftware deinstallieren möchten.
    4. Wählen Sie nach der Deinstallation des Treibers die Schaltfläche Start > Ein/Aus > Neu starten aus.

Nach dem Neustart des PCs sucht Windows automatisch nach dem Treiber für den Netzwerkadapter und installiert diesen. Überprüfen Sie, ob Ihr Verbindungsproblem damit behoben wurde. Wenn Windows nicht automatisch einen Treiber installiert, versuchen Sie, den Backup-Treiber zu installieren, den Sie vor der Deinstallation gespeichert haben.

Erneutes Installieren von Netzwerkgeräten durch Zurücksetzen des Netzwerks

Das Zurücksetzen des Netzwerks sollte der letzte Schritt sein, den Sie ausprobieren. Diesen Schritt sollen Sie erst in Erwägung ziehen, wenn die oben aufgeführten Schritte Ihre Verbindungsprobleme nicht beheben.

Diese Funktion kann bei Verbindungsproblemen helfen, die möglicherweise nach einem Upgrade von einer früheren Version von Windows auf Windows 10 auftreten. Zudem können damit Probleme behoben werden, wenn Sie eine Verbindung mit dem Internet, jedoch nicht mit gemeinsam freigegebenen Netzlaufwerken herstellen können. Es werden alle Netzwerkadapter entfernt, die Sie installiert haben, inklusive aller Einstellungen. Nach dem Neustart des PCs werden alle erneut installierten Netzwerkadapter und deren Einstellungen auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt.

Windows 10 technical PerviewNachdem das November-Update für Windows 10 auf den meisten PCs angekommen sein dürfte, naht mit dem „Anniversary Update“ die zweite große Update-Welle für das Betriebssystem (OS). Das verriet der Software-Riese auf der Entwicklerkonferenz Build. Die intern als Redstone-Update benannte Aktualisierung erscheint für alle Plattformen und soll somit PCs, Laptops, Tablets, Smartphones, Microsofts Spielekonsole Xbox One und sogar die Datenbrille HoloLens erreichen. Zu den wesentlichen Neuerungen des Updates gehören die verbesserte Eingabe per Stift, die erweiterte Unterstützung von Windows Hello und neue Funktionen für Cortana. Wichtig für Nutzer älterer Windows-Versionen: Wer bis Ende Juli 2016 umsteigt, kommt gratis in den Genuss eines dann aufgebohrten Windows 10. Ab August gibt es das neue Windows nur noch kostenpflichtig.

Cortana: Die digitale Assistentin legt sich ins Zeug

Das Microsoft-Pendant zu Apples Siri erhält deutlich mehr Befugnisse und darf auf Kommando beispielsweise den PC herunterfahren. Auf Wunsch sucht die digitale Assistentin nach bestimmten Bildern auf dem PC und in OneDrive. Dabei geht es aber nicht mehr nur um neue Frage-Antwort Kombinationen, Cortana soll aktiv ans Werk gehen, also den Nutzer auch im Hintergrund betreuen, ohne dass man sie explizit fragt. Konkret bedeutet dies, dass sie dem Nutzer selbsttätig unter anderem Vorschläge macht und Hinweise vorbringt – so erinnert sie beispielsweise an Termine. Cortana lässt sich auch vom Sperrbildschirm aus nutzen, wenn der User sie mit „Hey Cortana“ aktiviert.

Microsoft Edge unterstützt Add-ons

Auch der IE-Nachfolger Edge profitiert vom Anniversary Update: Die wichtigste Neuerung betrifft die Browser-Erweiterung – endlich unterstützt Edge Add-ons, die frische Funktionen ergänzen. Manche Erweiterungen will Microsoft ab Werk einbauen – etwa den Bing-Translator, mit dem sich per Rechtsklick markierte Wörter übersetzen lassen. Spannend: Add-ons kommunizieren künftig mit Apps. Zum Beispiel leitet eine Screenshot-Erweiterung ein Bildschirmfoto ohne Umwege an ein Bildbearbeitungsprogramm. Microsoft nennt ferner Verbesserungen bei der Darstellung von Internetseiten. Wer einen Touchscreen verwendet, bewegt sich per Wischgeste durch den Browser-Verlauf.

Weiterlesen

Die Bedienung von Betriebssystem und Anwendungen über die Maus ist intuitiv möglich. Auch wenn ein Nutzer nicht genau weiß, wo ein bestimmter Befehl zu finden ist, lässt sich dieser einfach per Aufruf unterschiedlicher Menüpunkte ermitteln. Schnell ist die Navigation und Suche in den Menüs jedoch nicht. Für effektives Arbeiten eignen sich Tastenkombinationen – auch Shortcuts oder Hotkeys genannt – besser, vor allem wenn es sich um häufig genutzte Kommandos handelt. Prominente Beispiele sind Strg-C und Strg-V für Kopieren und Einfügen. Diese Tastenkombinationen funktionieren nicht nur in der Textverarbeitung, sondern beispielsweise auch in allen Eingabefeldern und für Dateien und Ordner im Datei-Explorer.

Für die Steuerung oder den Aufruf einiger Windows-Funktionen hat Microsoft mehrere Tastenkombinationen zusammen mit der Windows-Taste festgelegt. Eine Übersicht mit wichtigen oder in Windows 10 neuen Tastenkombinationen finden Sie in der folgenden Tabelle:

Win_Tabelle

 

 

Beim Wechsel auf eine neue Windows-Version verschiebt die Installationsroutine von Windows automatisch die bisher genutzte Windows-Version in den Systemordner mit der Bezeichnung windows.old. Dieser Ordner kann viele Gigabyte an Daten enthalten und ein einfaches Löschen im Explorer ist nicht möglich.

Einige Gründe, die für das Löschen von windows.old sprechen:

  • Sie sind mit Windows 10 absolut zufrieden und planen keinen Wechsel mehr zurück
  • Es sind mittlerweile 30 Tage seit dem Wechsel auf Windows 10 vergangenen und eine direkte Rückkehr zu der direkt davor verwendeten Windows-Version über die in Windows 10 integrierte Rollback-Funktion ist nicht mehr möglich.
  • Sie legen ohnehin regelmäßig ein komplettes Backup des Systemlaufwerks an und können dieses jederzeit zur Wiederherstellung des Systems verwenden.
  • Alle persönlichen Dokumente und Einstellungen wurden von der vorherigen Windows-Version korrekt zu Windows 10 übernommen.

So löschen Sie den Ordner windows.old:

  • Starten Sie den Explorer (Windows-Taste + E)
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Icon der Festplatte, auf der Windows installiert ist. Im Kontext-Menü wählen Sie „Eigenschaften“ aus.
  • Im neuen Fenster klicken Sie im Reiter „Allgemein“ auf „Bereinigen“.
  • Windows ermittelt nun, ob und welche Dateien von der Festplatte gelöscht werden können. Das kann einige Zeit lang dauern.
  • Im Fenster „Datenbereinigung“ klicken Sie nun unten links auf den Button „Systemdateien bereinigen“.
  • Windows ermittelt nun erneut, ob und welche Systemdateien von der Festplatte gelöscht werden können. Auch dies kann eine Zeit lang dauern.
  • Wichtig ist im Fenster „Datenbereinigung“ der Eintrag „Vorherige Windows-Installation(en)“, mit dem das Verzeichnis windows.old gemeint ist. Direkt rechts daneben sehen Sie, wie viel Festplattenspeicherplatz bei einer Bereinigung freigegeben wird.
  • Entscheiden Sie nun, ob und welche andere Häkchen unter „Datenbereinigung“ gesetzt werden sollten.
  • HINWEIS: ÜBERLEGEN SIE NUN NOCHMAL GANZ GENAU, OB SIE WINDOWS.OLD LÖSCHEN MÖCHTEN – DER FOLGENDE SCHRITT ERFOLGT AUF EIGENE GEFAHR.

Nach einem Klick auf „Ok“ wird die gewünschte Bereinigung der Festplatte durchgeführt.

Um Windows 10 von Windows 7 aus zu Installieren öffnen Sie die Windows Update funktion

1.SchrittDanach öffnest sich das Fenster und der Download beginnt. Je nach Internetgeschwindigkeit kann dieser Vorgang 1-2 Stunden dauern.

 

 

 

 

 

Sobald sich alle Daten für die Installation auf Ihrem PC sind öffnet sich folgendes Fenster

3.SchrittHier bitte den Lizenzvertrag annehmen. Durch das Annehmen des Lizenzvertrages wird der Prozess fortgeführt.

 

 

 

 

4.SchrittDanach öffnet sich dieses Fenter wo Sie „Upgrade jetzt starten“ klicken müsst, ab diesem Zeitpunkt Installiert sich Windows 10 voll Automatisch und Sie müssen nichts weiters mehr tun.
BITTE schalten Sie wärend dem Installationsprozess den Computer NICHT aus! Lassen Sie den Computer arbeiten, auch wenn es aussieht das er nicht mehr reagiert – Greiffen Sie NICHT EIN!

Dauer des Komplettes Prozesses inkl. Download ca 4 Stunden.

 

Falls Sie es sich nicht zutrauen, kontaktieren Sie mich, ich bin ab 8.August zurück aus meinem Urlaub. Besten Dank für Ihr verständnis, Euer Sacha Ruchti

die-vorschauversion-von-windows-10-kann-jeder-testen-Kostenloser Umstieg für Bestandskunden

Da viele Neuerungen von Windows 8 – insbesondere die Bedienoberfläche – nicht gut ankamen, blieben viele Nutzer Windows 7 treu. Microsoft führt das von Windows 7 bekannte Startmenü mit Windows 10 wieder ein und reichert es mit Kachel-Elementen aus Windows 8 an. Vor allem Windows-7-Nutzer möchte man wohl von ihrem angestaubten System wegholen – immerhin steckt seit Windows 8 ein App-Store im System, an dem Microsoft verdienen will. Deshalb versprechen die Redmonder, Windows 10 kostenlos bereitzustellen. Zumindest im ersten Jahr nach Veröffentlichung des finalen Produkts steht der jüngste Windows-Spross gratis parat: Alle Windows-7- und -8-Nutzer kommen ohne Kosten in den Genuss. Es spielt keine Rolle, ob Windows 7 Starter, Home Basic, Home Premium, Professional, Ultimate oder Windows 8(.1) Core oder Pro im Einsatz ist. Lediglich die Enterprise-Varianten, die Firmen in Form von Volumenlizenzen erwerben, sollen nicht tauglich für das Upgrade sein. Unternehmen wechseln bei Bedarf innerhalb ihrer Verträge. Ob sich Microsofts Versprechen, Windows 10 kostenlos für Windows-7-/-8(.1)-Nutzer bereitzustellen, auf ein installiertes oder auch auf ein separat erworbenes System bezieht, zeigt sich spätestens bei der Produktherausgabe. Ob sich das Gerücht bewahrheitet, XP-Nutzer bekämen das neue System für nur 40 Euro, zeigt die Zukunft.

Die Systemvoraussetzungen: Was braucht mein PC?

Mit Windows 7 begann Microsoft damit, neue Systeme auszuliefern, die weniger Leistung benötigen, als der direkte Vorgänger. Jedes neue Windows fühlt sich meist schneller als der Vorgänger an. Deswegen gilt: Ein PC, auf dem Windows Vista, 7, 8 oder 8.1 läuft, funktioniert im Regelfall auch mit Windows 10. Für die 32-Bit-Version sollten mindestens 16 Gigabyte Festplattenspeicher und 1 Gigabyte Arbeitsspeicher vorhanden sein, für die 64-Bit-Fassung 20 Gigabyte Festplattenplatz und 2 Gigabyte Arbeitsspeicher. Erkundigen Sie sich vor der Installation, ob angepasste Windows-10-Treiber bereitstehen: Sie stellen die reibungslose Nutzung von Festplatte, Grafikkarte, Drucker und Scanner sicher. Finden Sie keinen Windows-10-Treiber, testen Sie einen Treiber für Windows 8(.1), notfalls ein Steuerungsprogramm für Windows 7 oder Vista. Das Vorbereitungs-Programm für den Windows-10-Umstieg, das Nutzer von Windows 7 sowie 8.1 unten rechts auf dem Bildschirm finden (im sogenannten Infobereich), führt bei Bedarf nach einem Klick auf dessen drei Striche im Programmfenster einen Windows-10-Kompatibilitätscheck durch.

Installation

Sollten Sie Probleme mit der Installation haben, oder möchten Sie den Fachmann dabei haben, Kontaktieren Sie mich.

thumb_uc_58733_w250_WARNUNG_-_Vorsicht_Malware_Mails_mit_Absender_fedpolBern. Seit einigen Tagen werden von Kriminellen E-Mails mit dem angeblichen Absender „Bundesamt für Polizei“ verbreitet. Eine erste Welle an Mails wurde letzte Woche versendet, eine zweite folgte diese Woche. Weitere solcher E-Mail-Wellen im Laufe des Sommers können nicht ausgeschlossen werden. fedpol empfiehlt, den im E-Mail enthaltenen Link niemals zu öffnen, das Mail zu löschen und mittels des Formulars auf der Webseite von fedpol eine Meldung zu machen.
In den von den Kriminellen versendeten E-Mails werden die Empfänger darüber informiert, dass angeblich ein Verfahren gegen sie eröffnet wurde. Die Empfänger der Mails werden aufgefordert, auf einer Webseite alle für den Prozess notwendigen Informationen und Dokumente herunterzuladen. Ansonsten werde das Gericht ohne Rücksprache mit dem Beschuldigten urteilen. Der Link führt auf eine sehr gute Fälschung der Internetseite des Bundesamtes für Polizei (fedpol).

Angriff mit Malware

Auf der verlinkten Webseite muss der Benutzer ein Captcha eingeben, um angeblich sämtliche Informationen betreffend des Prozesses herunterladen zu können. In Wirklichkeit laden die Betroffenen damit jedoch eine gefürchtete Version der Malware CryptoLocker herunter.

Nachdem letzte Woche eine erste Welle an Mails mit vermeintlichem Absender fedpol versendet wurde, konnte KOBIK die Löschung der betrügerischen Seite auf einem ausländischen Server erwirken. Diese Woche wurde eine zweite, massive Welle an fast identischen Mails versendet, welche auf neue und noch aktive gefälschte Internetseiten von fedpol verweisen.

Weitere Wellen solcher E-Mails möglich

Der Versuch auf diesem Wege die Malware zu verbreiten hält an. Häufig werden verschiedene Wellen solcher E-Mails verbreitet, weshalb davon auszugehen ist, dass weitere im Laufe dieses Sommers folgen werden. Das richtige Verhalten ist einfach:

– Nicht auf die in E-Mails angegebene Links klicken, wenn man sich bezüglich des Absenders nicht sicher ist. Dabei auch bedenken, dass ein Absender gefälscht sein kann.

– E-Mail löschen.

– Virenschutz-Software regelmässig aktualisieren.

(Quelle:fedpol)

Neue Phishing-Mails im Umlauf – von UBS

BITTE NICHT DARAUF REAGIEREN!!! Die wollen eure Konto Daten!!!

ubs

Postfinance PhishingDerzeit ist eine neue Phishing-Kampagne in der Schweiz am Laufen, warnt Kobik in der jüngsten Mitteilung. Kunden von PostFinance sollen dazu verleitet werden, wichtige Informationen von sich preiszugeben.

 

Den Empfängern dieser E-Mails wird mitgeteilt, dass ihre Kreditkarte noch nicht für den MasterCard SecureCode registriert sei. Die Betrüger fordern, dass sich der Benutzer auf eine verlinkte Seite begibt und dort persönliche Daten eintippt (Kreditkartennummer, Name auf der Kreditkarte, Sicherheitscode etc.). Dies unter dem Vorwand, dass die Kreditkarte sonst nicht mehr für Online-Einkäufe verwendet werden könne.

Kobik empfiehlt daher, die Mails umgehend zu löschen. Schliesslich würde keine Bank auf diesem Weg solche senistiven Daten erheben. Generell wird empfohlen, bei Links in Mails Vorsicht walten zu lassen und verdächtige Schreiben via Meldeformular an Kobik zu übermitteln.

 

Lenovo-LogoLenovo ruft freiwillig etwa 200.000 Lithium-Ionen-Akkus zurück, die bei ThinkPad-Notebooks zum Einsatz gekommen sind, die zwischen dem Februar 2010 und Juni 2012 produziert worden sind. „Im Interesse der öffentlichen Sicherheit bietet Lenovo allen Kunden den kostenlosen Austausch der betroffenen Akkus an“, heißt es in der Mitteilung des Herstellers.

 

Die betroffenen Akkus wurden laut Angaben von Lenovo mit neuen Notebooks, als optionale Akkus oder als Austauschakkus für die folgenden Modelle verkauft.

  • Edge 11, Edge 13, Edge 14, Edge 15, Edge 120, Edge 125, Edge 320, Edge 325, Edge 420, Edge 425, Edge 430, Edge 520, Edge 525, Edge 530
  • X200, X201, X200S, X201S, X220, X220T, X100E, X120E, X121E, X130E, X131E
  • T410, T420, T510, T520
  • W510, W520
  • L412, L420/421, L512, L520

Betroffene Besitzer der Notebooks sollten den Akku bei ausgeschaltetem System entfernen und das Gerät bis zur Lieferung eines Austauschakkus nur über Netzteil und Netzkabel mit Strom versorgen. Weitere Infos zur freiwilligen Rückrufaktion von Lenovo finden Sie auf dieser Seite.

Sacha Ruchti


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