PC AbsturzWenn ein Computer plötzlich Abstürzt ist das für viele eine Katastrophe. RUCOS gibt Ihnen Tipps und nennt typische Gründe für ein solches Szenario.

Meist beginnt das Ganze mit einem kleinen Stottern, gefolgt von Programm abstürzen bis hin zum Bluescreen – Ihr PC ist gecrasht. Für solche Horror-Szenarien gibt es viele mögliche Ursachen. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie und warum ein PC zusammenbricht, um Abstürze in Zukunft zu vermeiden. Der nächste Crash Ihres PCs könnte auch sein letzter sein, was gegebenenfalls auch zu Datenverlust führen kann.

Die meisten Bluescreens sind das Resultat von Hardware- und Installationsproblemen. Alle Ihre System-Komponenten brauchen ihren eigenen Kanal, um richtig zu funktionieren. Wenn sich zwei Komponenten den gleichen Kanal teilen und/oder gleichzeitig benutzt werden, kann es zu einem Absturz kommen.  Meist hilft da ein Blick in Ihren Geräte-Manager (zu finden unter Systemsteuerung – System und Sicherheit – System). Sind da Geräte mit einem gelben Ausrufezeichen markiert, deutet das auf einen Konflikt hin der sich oft mit einem Treiberupdate beheben lässt. Wenden Sie sich hierfür an den Gerätehersteller, die aktuellsten Treiber lassen sich auf dessen Webseiten herunterladen.

 

Fehler beim Arbeitsspeicher können ebenfalls die Ursache zahlreicher Bluescreens und Boot-Fehler sein. Zum Glück gehören Ihre RAM-Module zu den am einfachsten zu überprüfenden und auch auszutauschenden Komponenten. RUCOS empfiehlt hierfür die kostenlose Software Memtest86+ um sicherzugehen, dass der Problemherd tatsächlich Ihr RAM ist. Wenn Fehler entdeckt werden, müssen Sie als nächstes herausfinden, welcher Ihrer RAM-Riegel betroffen ist. Entfernen Sie dazu alle Riegel aus Ihrem System bis auf einen, den Sie in den primären Speicherslot stecken. Wenn das System nun ordnungsgemäß bootet und Memtest86+ keine Fehler entdeckt, fahren Sie nach dem gleichen Schema mit den verbleibenden RAM-Riegeln fort. Dabei immer nur einen Riegel gleichzeitig in den RAM-Slot stecken und booten, bis das System entweder Boot-Fehler produziert, oder Memtest86+ ein Problem entdeckt. Wenn Sie herausgefunden haben, welches Modul die Probleme verursacht, können Sie es einfach durch einen neuen Riegel ersetzen. Achten Sie aber darauf, dass er kompatibel zu Ihrem Motherboard und den anderen RAM-Modulen ist.

Probleme können auch auftreten wenn viel Staub und Schmutz die Kühlung beeinträchtigen und das System überhitzt. Es empfiehlt sich die Lüfter des Systems regelmässig mit dem Staubsauger vom Staub zu befreien. Bei Notebooks sollte darauf geachtet werden das die Luftzufuhr an der Unterseite des Gerätes gewährleistet ist. Benutzen Sie Ihren Laptop nie auf dem Bett oder ähnlichen Untergründen. Um die Temperatur Ihres Systems unter Kontrolle zu halten gibt es Tools wie z.B. PC-Wizard.

 

Sie drücken den Power Button ihres Computers, doch es passiert nichts. Da kann der Fehler an vielen Stellen sein:

  • Der Computer bekommt keinen Strom (Überprüfen der Steckdose und Sicherung)
  • Das Netzteil ist Defekt (dies kann Passieren wenn Sie ein zu schwaches Netzteil verwenden) RUCOS empfiehlt mindestens ein 500Watt Netzteil zu verwenden.
  • Der Klickschalter am Gehäuse ist Defekt
  • Ihr Mainboard ist durchgebrannt
  • usw….

Bei diesem Szenario können Sie nur durch das austauschen der einzelnen Komponenten den Fehler ausfindig machen.

 

Auch Malware kann ein Verursacher von Bluescreens sein. Zum Glück ist die Lösung hierfür simpel: Starten Sie das Antivirus-Programm Ihres Vertrauens, stellen Sie sicher, dass es auf dem aktuellsten Stand ist und scannen Sie Ihr System mit dem gründlichsten Scan, den das Programm zu bieten hat. Sollte der Virus Sie daran hindert, Ihre Antiviren-Software zu starten, starten Sie Ihren Rechner im abgesicherten Modus neu, indem Sie beim Bootprozess F8 drücken, bevor das Windows-Logo auftaucht. Der abgesicherte Modus hindert alle irrelevanten Programme und Treiber daran, zu starten – nur das Kernsystem wird geladen. Im abgesicherten Modus sollten Sie in der Lage sein, Ihr Antiviren-Programm zu starten und den Scan durchzuführen.

 

Jede Information, die bei einem Bluescreen angezeigt wird, kann Ihnen helfen die Lösung für Ihr spezielles Problem zu finden. Wenn Sie also ein Bluescreen plagt, schreiben Sie sich so viel davon auf, wie Sie können und suchen Sie dann online (z.B. Google) nach Informationen zu den einzelnen Fehlermeldungen. Das Problem einfach zu ignorieren verursacht langfristig nur noch grössere Probleme!

Sacha Ruchti


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