Polizei BernDie Kapo Bern warnt vor Betrügern, die sensible Daten ausspionieren und damit Geld abzocken. Seit Anfang Jahr wurden im Kanton neun solche Fälle gemeldet.

«Social Engineering» bezeichnet das Ausspionieren oder das Beschaffen von sensiblen Daten wie Passwörtern und Codes, um die Betroffenen finanziell zu schädigen. Um an diese Informationen zu gelangen, treten die Täter per Mail oder Telefon an die potenziellen Opfer heran. Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen wird der Betrogene unter Druck gesetzt, sensible Daten preiszugeben.

So geben sich die Täter etwa als Fachperson oder Informatiker aus. Dies kann mittels Links zu täuschend echten Websites geschehen, aber auch durch das Hacken unter anderem von E-Mail-Adressen.

313’000 Franken erbeutet

Die auf diesem Weg erbeuteten Daten wurden für Geldtransfers und Einkäufe verwendet. Der Kantonspolizei Bern wurden seit Anfang Jahr insgesamt neun solche Fälle gemeldet. In drei Fällen waren die Betrüger erfolgreich. Dabei entstand ein Schaden von rund 313’000 Franken. Bei sechs Versuchen konnten betrügerische Transaktionen von geschätzten 9 Millionen Franken verhindert werden.

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